Nachhaltige Verwendung von Verpackungsmaterialien

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der Gegenwart entspricht, ohne die Fähigkeit künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“ (vgl. Brundtland-Bericht der Vereinten Nationen: „Our Common Future“, 1987).

Laut dem Umweltbundesamt sind im Jahr 2016 18,2 Millionen Tonnen Verpackungsmaterial in Deutschland angefallen. In unserer schnelllebigen Gesellschaft, die durch Online-Bestellungen und hohen Konsum gekennzeichnet ist, wird das Verpackungsaufkommen in den nächsten Jahren weiterhin wachsen. Umso wichtiger wird es, Verpackungsmaterialien bewusst und nachhaltig zu verwenden, um keine Ressourcen zu verschwenden und die Umwelt nicht noch weiter zu belasten.

Dabei gibt es sowohl für Verpackungen auf Kunststoff-, als auch für Verpackungen auf Papierbasis unterschiedliche Entsorgungsmöglichkeiten. Im weiteren Sinne unterscheidet man zwischen stofflicher und thermischer Verwertung sowie der Abbaubarkeit von Verpackungsmaterialien.  

Bei der Verwertung von Verpackungsmaterialien wird wortwörtlich ein Wert aus der weiteren Nutzung der Verpackung gezogen. Bei der stofflichen Verwertung, besser bekannt als Recycling, bleibt der Wertstoff erhalten und wird als Sekundärrohstoff in gleicher oder ähnlicher Form wiederverwendet (z.B. PET-Flaschen, Altpapier). Da der zuvor bereits produzierte Stoff durch diese Form der Weiterverwendung im Kreislauf bleibt und so Ressourcen geschont werden, spricht man beim Recycling auch vom Optimalfall der Weiterverwendung. Die thermische Verwertung bezeichnet die Verbrennung von Stoffen, um so Energie zu erzeugen. Dabei bleibt der Stoff nicht in seinem ursprünglichen Kreislauf, die bei der Verbrennung erzeugte Energie wird jedoch für andere Zwecke verwendet.

Beim biologischen Abbau bzw. bei der Kompostierung wird der Wertstoff hingegen vollständig aus dem Kreislauf entfernt. Besonders bei Verpackungsmaterialien ist dies sehr bedauerlich, denn im Gegensatz zu organischen Abfällen enthalten sie keinerlei Biomasse, die dem Boden Nährstoffe zurückgeben könnten.

 

 

Zudem ist der Begriff der oxo-biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffmaterialien in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Bei diesem Verfahren werden Kunststoffe durch die Zugabe spezieller Additive innerhalb von 2-5 Jahren in Mikropartikel zerlegt. Der Begriff „Partikel“ weist bereits darauf hin, dass das Material bei diesem Verfahren nicht abgebaut, sondern lediglich zerkleinert wird. Zwar bleibt kein sichtbarer Abfall zurück, die Freisetzung von Plastik-Mikropartikeln hat jedoch weitreichende negative Auswirkungen auf die Umwelt. Aus diesem Grund empfiehlt die europäische Kommission nicht nur, auf den Einsatz von oxo-biologisch abbaubaren Kunststoffen zu verzichten, es ist zudem ein europaweites Verbot geplant.

Um eine nachhaltige Verwendung der Verpackungsmaterialien zu sichern, die aus kostbaren Ressourcen produziert wurden, spricht BRANOpac sich deshalb deutlich gegen die Abbaubarkeit der von uns produzierten Verpackungsmaterialien aus. Zum Schutz der Umwelt verzichten wir gänzlich auf die Verwendung oxi-biologisch abbaubarer Kunststoffe. Darüber hinaus konzentrieren wir uns bei der Forschung und Entwicklung neuer Verpackungen auf Rohstoffe, für die bereits Recycling-Kreisläufe existieren, um die stoffliche Verwertung unserer Produkte innerhalb dieser Kreisläufe weiter voranzutreiben. Denn nicht nur für unsere Produkte im Inneren der Verpackungen, auch für unsere Verpackungen selbst gilt: BRANOpac, damit Gutes wertvoll bleibt.

Weitere Informationen zu der nachhaltigen, umweltschonenden Herstellung unserer Produkte und Verpackungen finden Sie unter www.branopac.de/zertifikate.

 

 

 


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